Erfrischend: Die besten Gin&Tonics für den Sommer

Erfrischend: Die besten Gin&Tonics für den Sommer

Der Som­mer kommt, und wie lie­ße er sich bes­ser genie­ßen als mit einem erfri­schen­den Gin&Tonic? Die aktu­el­le Viel­zahl an Gins und mitt­ler­wei­le auch Tonics machen die rich­ti­ge Aus­wahl zur Her­ku­les­auf­ga­be.

Des­we­gen fin­det Ihr hier jetzt mei­ne Gin-Emp­feh­lun­gen mit pas­sen­den Tonics für den per­fek­ten Som­mer­drink.

Nordés Atlantic Galician Gin

Nor­dés hat einen unglaub­lich fri­schen Geschmack. Man fühlt sich, als wür­de man beim Trin­ken eine laue Atlan­tik­bri­se ein­at­men. Der spa­ni­sche Gin auf Basis eines Trau­ben­de­stil­la­tes kommt mit sei­nen Euka­lyp­tus- und Hibis­kus­no­ten leicht und süf­fig daher, ohne zu schwach zu wir­ken.

Die fei­nen, aber aus­drucks­star­ken Aro­ma­ti­ken wer­den per­fekt durch Fever-Tree Indi­an Tonic Water her­vo­ge­ho­ben, wer es etwas zitro­ni­ger mag, soll­te Fentiman’s Pre­mi­um Indi­an Tonic Water mit die­sem Gin kom­bi­nie­ren.

Stobbe 1776 Gin

Stob­be ist nach Aus­sa­ge des Her­stel­ler der ältes­te Gin Deutsch­lands. Das kann man glau­ben oder auch nicht. Sicher ist jedoch: Er besticht durch eine extra­va­gan­te Aro­men­pa­let­te, die von schwar­zer Johan­nis­bee­re über Ber­ga­mot­te bis zu süß­lich-mil­den Kräu­ter­no­ten reicht.

Hier passt ein Tonic mit weni­ger Süße her­vor­ra­gend. Ich emfeh­le Doc­tor Polidori’s Dry Tonic Water. Hat man das nicht zur Hand, gelingt der Drink auch mit Fever-Tree Natu­ral­ly Light Tonic Water.

Tanqueray Rangpur Dry Gin

Voll­ge­packt mit süßen Rang­pur-Limet­ten hat die­ser Gin den aus­ge­präg­tes­ten Zitrus­frucht-Geschmack, den ich bis­her erlebt habe. Ver­gesst Gin Sul, ver­gesst Mal­fy Con Limo­ne. Nur in der Nase ist Mon­key 47 noch »zit­rus­si­ger«.

Aber Vor­sicht: Mit einem zu süßen Tonic wirkt er schnell kleb­rig, daher emp­feh­le ich Fentiman’s Pre­mi­um Indi­an Tonic Water.

Noch ein Tipp fern­ab von Gin&Tonics: Wer fruch­ti­ge Mar­ti­nis liebt, soll­te Tan­quer­ay Rang­pur unbe­dingt mit Bel­sa­zar Dry Ver­mouth ver­su­chen, eine tol­le Kom­bi­na­ti­on.

Ferdinand’s Saar Dry Gin

Ein Gin, von dem ich anfangs etwas ent­täuscht war. Ich hat­te mir mehr »Wein« erhofft. Spä­ter stell­te ich fest, das das ver­wen­de­te Fever-Tree Indi­an Tonic Water eher weni­ger geeig­net war, um den Geschmack des Gins voll zu ent­fal­ten.

Hier passt ein Fever-Tree Natu­ral­ly Light Tonic Water wesent­lich bes­ser, weil es den fruch­ti­gen Aro­men der Ries­ling-Trau­be viel Raum zur Ent­fal­tung lässt. Ein mil­de­res Gesamt­bild erzielt man mit Gents Swiss Roots Tonic Water, auch hier kommt die anspruchs­vol­le Aro­ma­tik gut zum Aus­druck.

Gin Žufánek – OMG (Oh My Gin)

Der Name ist Pro­gramm. Der ers­te in Groß­se­rie pro­du­zier­te Gin aus Tsche­chi­en ist eine wah­re Geschmacks­bom­be. Neben per­fekt ein­ge­bun­de­nen Laven­del­no­ten fin­den sich auch tan­ni­ge Aro­men und Kräu­ter­nu­an­cen.

Wer einen Gin&Tonic sucht, der trotz kräf­ti­gen Bou­quet den­noch frisch und sprit­zig ist, dem lege ich einen OMG mit Fentiman’s Pre­mi­um Indi­an Tonic Water ans Herz. Der Gin ver­trägt aber auch eine Viel­zahl ande­rer Tonics, wie z. B. Gold­berg Tonic Water. Hier darf gestrost etwas expe­ri­men­tiert wer­den.

 

Bade­ho­se an, Eis­wür­fel in’s Glas – der Som­mer kann kom­men!

 


Fotos: Nico­lai Brunn

André Körner

Seit 2016 beschäftige ich mich intensiv mit hochwertigen Spirituosen und deren Verwendung in Cocktails und Drinks aller Art. Ich sammle, teste und optimiere Cocktailrezepte und habe The Shark Creek Magazine gegründet, um andere daran teilhaben zu lassen.

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